Sydney (AFP) China hat einer Studie zufolge vor allem wegen seines rasanten Wirtschaftswachstums in den vergangenen 30 Jahren rund 80 Prozent seiner Korallenriffe verloren. Australische und chinesische Forscher zeichneten in ihrer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung ein "düsteres Bild" von Degradierung und Zerstörung entlang der Küsten des Festlands und im Südchinesischen Meer. Die Autoren der Studie, die in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift "Conservation Biology" veröffentlicht wurde, machten vor allem Überfischung und Verschmutzung wegen des Wirtschaftsbooms dafür verantwortlich.