München (AFP) Der Chef des deutschen Sportartikelherstellers Adidas hat die niedrige Bezahlung von Textilarbeitern in Entwicklungsländern verteidigt. "Die jeweiligen Regierungen, ob demokratisch gewählt oder nicht, legen Mindestlöhne fest. Und an diese Spielregeln halten wir uns", sagte Herbert Hainer der "Süddeutschen Zeitung" vom Donnerstag. "Adidas kann doch nicht den Weltpolizisten spielen." Das Unternehmen wolle aber ein "nachhaltiger Arbeitgeber" sein und fühle sich für die Arbeiter verantwortlich, welche die Produkte herstellten.