Osnabrück (AFP) Die Medikamenten-Produktion in Syrien ist nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) fast zum Erliegen gekommen. DRK-Präsident Rudolf Seiters sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag, vor dem Beginn des Konflikts im März 2011 seien in Syrien 90 Prozent der Medikamente im eigenen Land hergestellt worden. Zum größten Teil gebe es diese Produktion nicht mehr. Frauen und Kinder seien am stärksten von der Not betroffen. Das DRK habe bisher über 5000 syrische Familien mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt und helfe weiterhin.