Istanbul/Moskau (dpa) - Syriens wichtigster Oppositionsblock hat eine Einladung Russlands zum Dialog mit dem Regime von Präsident Baschar al-Assad abgelehnt.

Der Vorsitzende der Nationalen Syrischen Koalition, Moas al-Chatib, sagte am Samstag dem Nachrichtensender Al-Dschasira, das Bündnis werde sich nicht an Verhandlungen mit dem Regime über eine Lösung des Konflikts beteiligen. «Wir werden nicht nach Moskau gehen», betonte er. Al-Chatib forderte Russland auf, sich für seine Pro-Assad-Politik zu entschuldigen.

Der UN-Sonderbeauftragte für den Syrien-Konflikt, Lakhdar Brahimi, will an diesem Samstag in Moskau um Unterstützung für seinen Friedensplan werben. Zuletzt hatte der algerische Diplomat dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad in Damaskus seinen Plan für eine Übergangsregierung vorgestellt. An dieser Regierung sollen alle politischen Kräfte des Landes beteiligt werden.