Gießen (SID) - Die Gesellschafter des finanziell angeschlagenen Basketball-Bundesligisten Giessen 46ers haben sich für Heiko Schelberg stark gemacht. Der in der Kritik stehende Geschäftsführer sei nicht für die Misere verantwortlich und habe seit seinem Amtsantritt entscheidende Weichen für eine zukunftsstarke Umstrukturierung gestellt, heißt es in einer Stellungnahme. Der Traditionsklub hatte Ende Dezember einen Insolvenzantrag gestellt.

Schelberg war im Juni des vergangenen Jahres als Geschäftsführer der GISPO Sportmarketing GmbH eingestellt worden. Die GmbH habe sich allerdings "bereits zu diesem Zeitpunkt in einer wirtschaftlichen Schieflage" befunden, stellten die Gesellschafter Frank Smajek und Dr. Wolfgang Leutheuser klar.

"Die Angriffe in den letzten Wochen lassen unseren Geschäftsführer und uns mit Sicherheit nicht kalt, wir arbeiten dennoch weiterhin professionell und zielgerichtet an der Rettung der 46ers", heißt es in der Mitteilung weiter.