Berlin (dpa) - Die Deutsche Bischofskonferenz hat im Streit um die gestoppte Studie zu Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche den Vorwurf der Aktenvernichtung abermals zurückgewiesen. Es gebe keinerlei Hinweise für Aktenvernichtungen im kirchlichen Bereich», bekräftigte Sekretär Hans Langendörfer im Deutschlandfunk. Die Bischöfe hatten gestern vorzeitig den Vertrag über das Projekt mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen gekündigt. Landendörfer nannte Institutsleiter Christian Pfeiffer einen renommierten Wissenschaftler, der «unseriös geworden ist».