München (dpa) - In Bayern ist das Volksbegehren gegen Studiengebühren angelaufen. In den Rathäusern können sich Bürger zwei Wochen lang in Unterschriftenlisten eintragen. Die Gebührengegner wollen mit Aktionen im gesamten Land für das Volksbegehren werben.

Damit es Erfolg hat, müssen zehn Prozent der bayerischen Wähler mitmachen - das wären etwa 940 000 Unterschriften. Wenn das gelingt, käme es im Laufe des Jahres zu einer Abstimmung. Das Lager der Gegner von Studiengebühren ist unsicher, wie groß das Interesse an dem Thema ist. Die Proteste der Studenten fielen zuletzt deutlich geringer aus als in den vergangenen Jahren.

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