Algier (dpa) - Die Geiselnahme islamistischer Terroristen auf einem Gasfeld in Algerien hat offenbar zu einem Blutbad geführt. Ein Sprecher der Islamisten sagte der mauretanischen Nachrichtenagentur ANI, bei einem Luftschlag des Militärs seien 35 Geiseln und 15 Kidnapper getötet worden. Sieben Geiseln sollen sich noch in der Gewalt der Entführer befinden. Norwegens Regierung bestätigte, dass sie von Algerien offiziell über eine Militäraktion auf dem Gasfeld informiert worden sei. Unter den Geiseln sind auch neun Norweger.