Kabul (AFP) Polizei und Geheimdienst in Afghanistan foltern einem UN-Bericht zufolge trotz Bemühungen zur Eindämmung dieser Praxis weiter. Schläge, Elektroschocks, das Aufhängen an den Handgelenken und Drohungen mit sexueller Gewalt seien an der Tagesordnung, heißt es in einem am Sonntagabend veröffentlichten Bericht der UN-Mission in Afghanistan. Die 139 Seiten starke Analyse folgt einem UN-Bericht zur Folter von vor einem Jahr. Derzeit schicken sich die afghanischen Behörden an, von der NATO-Schutztruppe ISAF die volle Verantwortung für Gefängnisse und deren Insassen zu übernehmen.