Berlin/Hannover (dpa) - Nach der schwarz-gelben Niederlage bei der Landtagswahl in Niedersachsen bemüht sich die CDU um Schadensbegrenzung. Die Wahl habe «eine Weichenstellung für Niedersachsen bedeutet und war keine vorgezogene Bundestagswahl», sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe im Deutschlandfunk.

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) sagte dem Nachrichtensender n-tv, entscheidend sei, dass die Koalition bei der Bundestagswahl eine Mehrheit erziele. «Wir müssen einfach ein bisschen mehr auf die Waage bringen. Da sehe ich trotz des Ergebnisses in Hannover von gestern gute Chancen.» Mit Blick auf die veränderte Lage im Bundesrat, wo Rot-Grün durch die sechs Stimmen aus Niedersachsen künftig mit 36 der 69 Stimmen die Mehrheit hat, ergänzte er: «Wir werden uns jetzt ganz genau anschauen, welche Themen wir noch so bearbeiten können, dass wir sie im Bundesrat durchbringen können.»

Ergebnisse nach Stand der Auszählung

Informationen Landtagswahl 2013

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