Berlin (dpa) - Der umstrittene FDP-Chef Philipp Rösler will sich nach dem starken Niedersachsen-Ergebnis auf einem vorgezogenen Parteitag Rückendeckung holen. Das Präsidium der Liberalen folgte am Montag einstimmig dem Vorschlag Röslers, den für Mai angesetzten Parteitag vorzuziehen.

Das bestätigte ein Parteisprecher. Im Gespräch ist ein Termin im März. Auf dem Parteitag soll auch der Bundesvorstand neu gewählt werden. Es wird erwartet, dass Rösler am Vormittag in den Gremien auch sein Team für den Bundestagswahlkampf vorschlägt. Offen ist, welche Rolle er selbst spielt und ob sein Rivale, Fraktionschef Rainer Brüderle, Spitzenkandidat wird.