München (dpa) - Touchscreens sind für den Technologiechef des Software-Herstellers Adobe, Kevin Lynch, eine genauso revolutionäre Innovation wie einst die Computer-Maus. «Touch wird größer und größer werden».

Das sagte Lynch auf der Innovationskonferenz DLD13 in München. Damit meinte er nicht nur die Bedeutung berührungsempfindlicher Bildschirme, sondern auch ihre physische Größe. «Viele unserer Kunden arbeiten bereits mit sehr großen Touchscreens.» So entwerfe das US-Magazin «Vogue» seine Ausgaben mit Hilfe einer riesigen Touchscreen-Wand.

Adobe ist bekannt für Kreativ-Programme wie die Bildbearbeitung Photoshop oder die PDF-Software Acrobat. Zugleich ist die US-Firma mit dem Layout-Programm InDesign und anderen Produkten ein führender Anbieter von Lösungen für die digitale Veröffentlichung von Magazinen. Der Profi-Markt bleibe für Adobe sehr wichtig, während Verbraucher über die neuen Abo-Modelle und Programme für Smartphones und Tablets angesprochen werden sollen, sagte Lynch.

Zugleich sieht der Manager den Wandel durch neue Bedienkonzepte erst am Anfang. In einem Labor in San Francisco experimentiere Adobe in einem Raum mit einem Touchscreen-Tisch und Wänden voller Bildschirme. «Man kann damit Inhalte beliebig verschieben», erläuterte Lynch. Außerdem erforsche Adobe auch andere Eingabemöglichkeiten wie Stimme oder Körperbewegungen.

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