Memmingen (AFP) Vor der Jugendkammer des Landgerichts Memmingen hat am Dienstag der Prozess gegen einen 15-Jährigen begonnen, der im Mai 2012 bewaffnet an seine Schule gegangen und bei seiner anschließenden Flucht mehrfach auf Polizisten geschossen haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Schüler unter anderem zwölffachen versuchten Totschlag, Verstöße gegen das Waffengesetz sowie Nötigung vor. Dem zur Tatzeit 14-Jährigen drohen bis zu zehn Jahre Jugendhaft. Die Waffen hatte er von seinem Vater, dessen Waffenschrank der Jugendliche manipuliert haben soll.