Frankfurt/Berlin (dpa) - Das Wetter bremst den Verkehr in Deutschland in Teilen weiterhin stark. In der Nacht zu Dienstag fiel vor allem im Norden und Osten sowie im Südwesten erneut Schnee, allerdings nur wenige Zentimeter.

Besonders im Norden gerieten am frühen Morgen viele Autofahrer auf dem Weg zur Arbeit nach Schneefällen und Kälte ins Rutschen. Dabei kam es aber meist nur zu Blechschäden. Der Deutsche Wetterdienst rechnet für den Tagesverlauf verbreitet mit Glätte.

Auch der Frankfurter Flughafen erwartet wieder Störungen im Flugplan. Passagiere müssten noch mit Verspätungen und mit einzelnen Flugausfällen rechnen, sagte ein Sprecher. Nach Eisregen und starkem Schneefall waren am Montag 543 von 1190 Flügen ausgefallen.

Wenige Dutzend Passagiere, die den Transitbereich mangels Visums nicht verlassen durften, mussten in Feldbetten dort übernachten. «Der Großteil der Leute ist aber in Hotels untergebracht worden», sagte der Sprecher.

Am Montag hatte es wegen des Winterwetters in weiten Teilen Deutschlands Staus und Unfälle gegeben. Bis zu 70 Kilometer lang war zeitweise ein Megastau auf der A 4 in Thüringen an der Grenze zu Hessen. Erst am Abend floss der Verkehr dort wieder.

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