London (AFP) Nach dem blutigen Ende der Geiselnahme in Algerien hat der Energiekonzern BP kaum noch Hoffnung, dass seine vier weiterhin vermissten Mitarbeiter noch am Leben sind. Zunächst sei vermutet, dass einer oder mehrere der vier Vermissten tot seien, erklärte BP-Chef Bob Dudley am Dienstag in London. "Mit großer Trauer muss ich jetzt sagen, dass wir für sie alle das Schlimmste befürchten." BP tue sein Mögliches, um die Angehörigen der Betroffenen zu unterstützen. Am Mittwoch sollte an allen BP-Standorten weltweit eine Schweigeminute für die Opfer des Geiseldramas abgehalten werden.