Istanbul (dpa) - Bei einem Selbstmordanschlag an einem Schiitenschrein im Nordirak sind mindestens 35 Menschen getötet und weitere 75 verletzt worden. Wie aus Sicherheitskreisen verlautete, waren unter den Opfern in der Kleinstadt Tuz überwiegend Angehörige der turkmenischen Minderheit. Der Irak leidet unter einem Machtkampf zwischen der von den Schiiten geführten Regierung von Nuri al-Maliki und den Sunniten. Fast täglich gibt es Anschläge.