Tikrit (dpa) - Ein Selbstmordattentäter hat in einer schiitischen Moschee im Irak mindestens 40 Menschen mit in den Tod gerissen. Nach Angaben der Polizei sprengte er sich während einer Trauerfeier von Angehörigen der turkmenischen Minderheit mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft. Zuletzt gab es im Irak nahezu täglich Terroranschläge. Nach dem Abzug der US-Armee Ende 2011 hat sich der Machtkampf zwischen Schiiten, Sunniten und den Angehörigen der verschiedenen ethnischen Minderheiten im Irak verschärft.