Paris (AFP) Der reichste Mann Frankreichs, der Multi-Milliardär Bernard Arnault, hat einem Zeitungsbericht zufolge den Großteil seines Vermögens ins Ausland geschafft. Der Chef des weltgrößten Luxuskonzerns LVMH habe "praktisch seinen gesamten" Anteil an dem Unternehmen seit mehr als einem Jahr nach Belgien transferiert, berichtete die Zeitung "Libération" am Donnerstag in Paris. Im Umfeld von Arnault hieß es, die Maßnahme habe einzig zum Ziel, den "Fortbestand und die Vollständigkeit" der Gruppe im Falle eines plötzlichen Ablebens von Arnault zu sichern. Juristisch sei dies in Frankreich unmöglich.