München (SID) - 1860 München muss für das Fehlverhalten seiner Fans während Spielen der 2. Fußball-Bundesliga und des DFB-Pokals insgesamt 20.000 Euro Strafe bezahlen. Das Urteil des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bezieht sich auf fünf Fälle von unsportlichem Verhalten, darunter das Abbrennen von bengalischen Feuern sowie das Zünden von Knall- und Rauchkörpern.

Der Verein mahnte seine Fans umgehend zur Mäßigung. "Diese Aktionen sind nicht nur teuer für den Verein, sondern auch gefährlich für alle anderen Fans im Stadion. Deshalb erwarten wir auch von unserer aktiven Fanszene eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema und Ideen, wie solche Aktionen künftig eigedämmt werden können", sagte Geschäftsführer Robert Schäfer. Der TSV 1860 behalte sich vor, "gegen alle identifizierbaren Täter rechtlich vorzugehen".