Berlin/Hamburg (dpa) - Depressionen und andere psychische Erkrankungen haben nach einer Analyse der Krankenkasse DAK-Gesundheit auch 2012 zugenommen.

Dies werde für die Arbeitswelt «zunehmend zum Problem», heißt es in einer Mitteilung vom Montag. Psychische Erkrankungen nahmen danach um vier Prozent zu, rückten erstmals auf Platz zwei aller Krankschreibungen.

Mehr Ausfalltage hätten nur Muskel- und Skeletterkrankungen verursacht. Für ihre Untersuchung wertete die DAK-Gesundheit die Daten von 2,7 Millionen Beschäftigten aus. Deren Krankenstand sank 2012 gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent.