Frankfurt/Main (dpa) - Vertreter der chinesischen Zentralbank sind bei Falschgeld-Seminaren der Deutsche Bundesbank bis auf weiteres unerwünscht. Der Grund: Geldfälschern droht im Land der Mitte die Todesstrafe. Geldfälschung sei zwar ein ernstzunehmender Straftatbestand, erklärte die Bundesbank. Sie halte aber die Androhung der Todesstrafe für unverhältnismäßig. Deshalb dürfen auch Vertreter der Zentralbank Vietnams nicht mehr an den Seminaren teilnehmen.