Berlin (dpa) - Tausende Patienten pro Jahr sterben wegen medizinischer Fehler. Vor der Verabschiedung des Patientenrechtegesetzes hat der Bundesverband der Verbraucherzentralen der Koalition vorgeworfen, Patienten zu wenig gegen Arztfehler zu schützen. Das Beste an dem Gesetz sei, dass es änderbar sei, sagte Verbraucherschützerin Ilona Köster-Steinebach. Sie kritisiert, dass die Beweiserleichterung künftig nur bei groben Behandlungsfehlern greifen. Nur dann müssen Ärzte beweisen, dass der nachgewiesene Fehler nicht den eingetretenen Schaden verursacht hat.