Berlin (dpa) - FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle will in der Sexismus-Debatte weiter in der Deckung bleiben. In einer Sitzung der FDP-Spitze erklärte Brüderle am Montag, dass er zu den Vorwürfen gegen ihn öffentlich nicht Stellung beziehen werde.

Dies werde von allen Präsidiumsmitgliedern respektiert, erklärte Generalsekretär Patrick Döring am Montag: «Er hat unsere volle Unterstützung.» Deshalb äußere sich auch Parteichef Philipp Rösler nicht zu der Darstellung einer «Stern»-Journalistin. Zwischen Rösler und Brüderle sei abgesprochen, dass «wir die Debatte nicht von der Spitze der Partei beleben».