Köln (SID) - Die frischgebackene Snowboard-Weltmeisterin Isabella Laböck hat ihren WM-Titel ihrem 2002 verstorbenen Bruder gewidmet. "Ich bin durch meinen Bruder zum Snowboarden gekommen. Am Grab habe ich ihm geschworen, ihn stolz zu machen und zu zeigen, dass wir damals auf dem richtigen Weg waren. Ich bin froh und glücklich, dass ich diesen Moment mit ihm teilen durfte", sagte Laböck im Exklusiv-Interview mit dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD. Dominik Laböck war mit 19 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Isabella Laböck hatte in der vergangenen Woche bei der WM im kanadischen Stoneham etwas überraschend Gold im Riesenslalom gewonnen. Im Slalom verlor sie im Viertelfinale gegen die spätere Bronzemedaillengewinnerin Amelie Kober (Fischbachau).