Berlin (dpa) - Banker könnten künftig für besonders riskante Finanzmanöver ins Gefängnis wandern. Das Bundeskabinett berät heute über ein Gesetzespaket zur Bankenregulierung. Dies soll die Möglichkeit schaffen, Top-Manager strafrechtlich zur Rechenschaft zu ziehen, wenn sie ihr Unternehmen durch Pflichtverletzungen in eine Schieflage bringen. In diesen Fällen sind Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren vorgesehen. Zum anderen müssen sich größere Banken auf eine Abtrennung des Investmentgeschäfts vom klassischen Bankgeschäft einstellen.