London (dpa) - Die verstaatlichte britische Großbank Royal Bank of Scotland (RBS) hat sich im Libor-Skandal mit den Behörden auf eine hohe Strafe geeinigt. Gezahlt würden insgesamt 612 Millionen US-Dollar an amerikanische und britische Behörden, teilte die US-Finanzaufsicht CFTC am Mittwoch mit.

Als Folge des Skandals tritt der Investmentbank-Chef John Hourican von seinen Ämtern zurück, wie die RBS mitteilte. Die Zahlung von 612 Millionen Dollar ist bisher die zweithöchste Strafe im Zusammenhang mit den Libor-Ermittlungen.