Dortmund (AFP) Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) hat den Landesregierungen von Bayern und Hessen vorgeworfen, mit ihrer Klage gegen Länderfinanzausgleich "pure Wahlkampfpropaganda" zu betreiben. Das Vorgehen der beiden Länder sei "nicht hilfreich", sagte Walter-Borjans den "Ruhr Nachrichten" vom Mittwoch. Bayern und Hessen klagten gegen einen Vertrag, der auf ihr eigenes Betreiben hin im Jahr 2001 abgeschlossen worden sei und noch bis 2019 gelte. "Seriöse Vertragspartner halten ihre Verträge ein", sagte der NRW-Finanzminister.