Versailles (AFP) In einer Affäre um Spionage gegen die Umweltschutzorganisation Greenpeace ist der französische Stromkonzern und Akw-Betreiber EDF im zweiter Instanz freigesprochen worden. Das Berufungsgericht von Versailles bei Paris verurteilte am Mittwoch aber einen früheren EDF-Sicherheitsverantwortlichen zu sechs Monaten Haft. EDF-Anwalt Alexis Gublin begrüßte das Urteil: Der 2011 in erster Instanz zu einer Geldstrafe von 1,5 Millionen Euro verurteilte Konzern sei in der Spionage-Affäre selbst "Opfer" gewesen.