London (AFP) Einen tiefgreifenden Wandel der Geisteshaltung im öffentlichen Gesundheitswesen Großbritanniens hat eine Untersuchungskommission angemahnt. Der Ausschuss legte am Mittwoch in London seinen Abschlussbericht mit 290 konkreten Empfehlungen vor. Diese verfolgen den Grundsatz, dass staatliche Einrichtungen zur Gesundheitsversorgung bei Qualitätsfragen eine "Nulltoleranz" gelten lassen müssten, wenn Abstriche aus finanziellen Zwängen drohten. Die Kommission war im Jahr 2010 eingerichtet worden, als in einer öffentlichen Klinik im zentralenglischen Stafford unhaltbare Zustände ruchbar wurden.