Paris (AFP) Frankreich und andere europäische Länder haben zur Freilassung von Geiseln in der Sahelregion nach Einschätzung einer früher dort tätigen US-Botschafterin Millionen von Lösegeldern bezahlt. Vicki Huddleston sagte dem Sender iTélé am Freitag, "Gerüchten" zufolge habe Paris bis zu 17 Millionen Dollar für die Freilassung von Franzosen gezahlt, die 2010 aus einem Uranbergwerk im Niger verschleppt worden waren. Mit ihnen könnten auch jene Islamisten in Mali aufgepäppelt worden sein, die Paris nun militärisch bekämpfe.