München (AFP) Ehemaligen jüdischen Ghettoarbeitern könnte nach einem Bericht des "Spiegel" rückwirkend ab dem Jahr 1997 eine Rente ausgezahlt werden. Diesen Kompromiss im Streit um Rentenzahlungen an zehntausende noch lebende ehemalige Ghettoarbeiter habe die im federführenden Bundesarbeitsministerium zuständige Staatssekretärin Annette Niederfranke intern angedeutet, berichtete das Nachrichtenmagazin am Freitag vorab aus seiner neuen Ausgabe. Bisher war den meisten Überlebenden nur rückwirkend für vier Jahre eine Rente gezahlt worden. Die zusätzlichen Kosten werden laut "Spiegel" auf mindestens 500 Millionen Euro geschätzt.