Höfl-Riesch gewinnt Gold in Super-Kombination bei Ski-WM

Schladming (dpa) - Doppel-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch hat bei der alpinen Ski-WM in Schladming Gold in der Super-Kombination gewonnen und dem Deutschen Ski-Verband die erste Medaille beschert. Die 28-Jährige aus Partenkirchen schob sich am Freitag im Slalom noch auf den ersten Rang, nachdem sie die Abfahrt auf dem vierten Platz beendet hatte. In der Endabrechnung lag Höfl-Riesch am Freitag 0,46 Sekunden vor der Slowenin Tina Maze. Bronze ging an die Österreicherin Nicole Hosp. Für Riesch war es der zweite WM-Titel nach ihrem Triumph im Slalom vor vier Jahren.

Positive Medikationskontrolle bei Werth-Pferd El Santo

Warendorf (dpa) - Der Dressurreiterin Isabell Werth aus Rheinberg droht zum zweiten Mal eine mehrmonatige Sperre. Die fünfmalige Olympiasiegerin muss sich wegen verbotener Medikation ihres Pferdes El Santo vor der Disziplinarkommission der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) verantworten. Das teilte die FN am Freitag mit. Bei ihrem Pferd wurde nach den Rheinischen Meisterschaften in Langenfeld im Juni 2012 die verbotene Substanz Cimetidin nachgewiesen. Damit handelt es sich nicht um Doping, sondern um eine verbotene Medikation.

Lisicki eröffnet Fed-Cup-Partie in Frankreich

Limoges (dpa) - Sabine Lisicki eröffnet mit dem Duell gegen Pauline Parmentier an diesem Samstag die Fed-Cup-Partie der deutschen Tennis-Damen in Frankreich. Im zweiten Einzel trifft Julia Görges auf Kristina Mladenovic. Das ergab die Auslosung am Freitag in Limoges. Am Sonntag spielen Görges gegen Parmentier und Lisicki gegen Mladenovic. Für das abschließende Doppel auf dem Sandplatz in der Halle im Palais des Sports de Beaublanc nominierte Teamchefin Barbara Rittner Anna-Lena Grönefeld und Julia Görges. Ein Sieg in Frankreich wäre der erste Schritt auf dem Weg zurück in die Weltgruppe I.

Vermarkterin bestätigt: Nürnberg bekommt WTA-Turnier

Nürnberg (dpa) - Nürnberg wird noch in diesem Jahr zum zweiten deutschen Standort eines Tennisturniers auf der Damen-Profitour. Die fränkische Metropole erhält eine der begehrten WTA-Lizenzen von der österreichischen Agentur MatchMaker Communication, wie Vermarkterin Sandra Reichel der dpa am Freitag sagte. Die mit 235 000 Dollar dotierte Sandplatzveranstaltung soll vom 8. bis 15. Juni über die Bühne gehen und das Turnier in Barcelona ersetzen. Die Spielerinnenorganisation WTA habe den Wechsel akzeptiert.

Anti-Korruptions-Berater Hershman mahnt Blatter und FIFA

Frankfurt/Main (dpa) - Anti-Korruptions-Berater des Weltfußballverbandes haben FIFA-Präsident Joseph Blatter gemahnt, in der Diskussion um die Reformen Führungsstärke zu zeigen. Das Beratungsgremium um Michael Hershman veröffentlichte eine Liste von «fundamentalen» Modernisierungsschritten für die Sitzungen in den nächsten Wochen. Das Neun-Seiten-Papier entlarvt die Führungsspitze der Europäischen Fußball-Union (UEFA) als vermeintliche Blockierer beim Reformprozess.

Wegen TV-Vertrages: Atlético Madrid zu Millionenstrafe verurteilt

Madrid (dpa) - Der spanische Fußball-Erstligist Atlético Madrid ist wegen Nichteinhaltung eines Medienvertrages zu einer Geldstrafe von 9,88 Millionen Euro verurteilt worden. Ein Gericht in Madrid habe den Verein in erster Instanz für schuldig befunden, ein Anfang 2010 mit dem Medienunternehmen Mediapro unterzeichnetes Abkommen nicht erfüllt zu haben, berichteten Medien am Freitag in Madrid unter Berufung auf Justizkreise. Atlético habe stattdessen seine TV-Rechte im Juni 2012 an die Firma Digital+ verkauft. Der Verein kündigte am Freitag einen Einspruch gegen das Urteil an.

Armstrong drohen weitere Prozesse - Team-Vereinigung will klagen

Paris (dpa) - Lance Armstrong, der vom Versicherungskonzern SCA Promotions gerade auf die Rückzahlung von umgerechnet neun Millionen Euro verklagt wurde, drohen weitere Prozesse. Die Vereinigung für einen glaubwürdigen Radsport, MPCC, will den geständigen Doper wegen Rufschädigung und Betrugs anklagen. Juristische Experten prüften eine Klage, teilte die MPCC am Donnerstagabend mit. Armstrong habe das Image des gesamten Radsports und der Tour de France geschädigt.

Brandstiftung bei israelischem Fußballclub

Tel Aviv (dpa) - Unbekannte haben in den Büroräumen des israelischen Fußballclubs Beitar Jerusalem Feuer gelegt. Der Verein war zuletzt wegen rassistischer Fans in die Schlagzeilen geraten. Räume des Erstligisten in Jerusalem seien durch den Brand am frühen Freitagmorgen schwer beschädigt worden, teilte die Polizei mit. Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr habe es sich um Brandstiftung gehandelt. Die Täter hätten offenbar einen Brandsatz in das Gebäude geworfen.