Berlin (AFP) Der gegen Linksfraktionschef Gregor Gysi erhobene Vorwurf, er habe falsche Angaben über angebliche Kontakte zur DDR-Staatssicherheit gemacht, ist nach Auffassung des CDU-Abgeordneten Thomas Strobl schwerwiegend. "Eine gerichtliche Entscheidung, dass die eidesstattliche Aussage von Gysi falsch war, liegt noch nicht vor. Aber natürlich wiegt schon der Vorwurf schwer", sagte der Vorsitzende des Immunitätsausschusses im Bundestag der "Welt am Sonntag". Gysis Immunität als Abgeordneter war wegen der Ermittlungen aufgehoben worden.