Berlin (AFP) Der Chef der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, sieht die Eurozone weiterhin in Schwierigkeiten. "Dass wir in der Eurokrise das Schlimmste hinter uns haben, wage ich noch nicht zu sagen", sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der "Welt am Sonntag". "Wir wissen noch nicht, wie wir aus der derzeitigen Krise kommen", sagte der Regierungsberater. Er verglich die Lage mit einem Marathonlauf. Ein guter Teil des Weges sei zurückgelegt, "aber das letzte Stück ist immer das schwerste", sagte der Wirtschaftsforscher.