Neu Delhi (dpa) - Das weltweit größte Pilgerfest Maha Kumbh Mela erreicht heute in Indien seinen Höhepunkt. Die Veranstalter erwarten mehr als 30 Millionen Menschen, die am Hauptbadetag in die Fluten des Ganges steigen.

Damit wollen sich Hindus von Sünden reinigen und aus dem ewigen Kreislauf der Wiedergeburten befreien. Das 55-tägige Festival findet alle zwölf Jahre am Zusammenfluss von Ganges, Yamuna und dem nur in der Mythologie existierenden Strom Saraswati statt. Die Organisatoren haben sich auf so viele Besucher wie nie zuvor eingestellt und das Festivalgelände auf mehr als 19 Quadratkilometer ausgedehnt. Mehr als 12 000 Polizisten sollen für Ordnung sorgen und die Massen lenken. Immer wieder kam es bei der Kumbh Mela auch zu Gedränge und Paniken, bei denen Menschen starben.

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