Vatikanstadt (AFP) Papst Benedikt XVI. hat am Aschermittwoch seine letzte große Messe als katholisches Kirchenoberhaupt geleitet. Bei dem Gottesdienst wandte er sich gegen "religiöse Heuchelei" und forderte ein Ende von "Individualismus und Wetteifer". "Das Gesicht der Kirche wird manchmal von Sünden gegen die Einheit der Kirche und Spaltung zwischen den Geistlichen geschädigt", beklagte der Papst in der Messe im Petersdom in Vatikanstadt. Dabei werde das "Zeugnis" der Kirche "umso bedeutsamer sein, umso weniger wir unseren Ruhm suchen".