Hannover (AFP) SPD und Grüne in Niedersachsen verzichten in ihrem Koalitionsvertrag auf die ausdrückliche Forderung, den Gorlebener Salzstock bei der bundesweiten Suche nach einem Atommüllendlager auszuschließen. In dem am Mittwoch veröffentlichten Vertragsentwurf, den Parteitage am Samstag in Hannover absegnen sollen, wird zwar festgestellt, "dass der Gorlebener Salzstock nicht als Endlager für hoch radioaktiven Müll geeignet ist und aufgegeben werden muss". Darüber hinaus aber wird nur eine umfangreiche Prüfung aller Gesetzentwürfe für ein solches Vorhaben angekündigt.