Frankfurt/Main (dpa) - Commerzbank-Chef Martin Blessing hat den geplanten Stellenabbau bei dem teilverstaatlichten Konzern verteidigt. Die Anpassung der Personalstruktur sei «leider notwendig», erklärte Blessing am Freitag in Frankfurt: «Die Rahmenbedingungen sprechen eine klare Sprache.»

Zur Begründung für den angestrebten Abbau von 4000 bis 6000 Vollzeitstellen bis zum Jahr 2016 führte der Manager das niedrige Zinsniveau, den Trend zum Onlinebanking und die «ökonomische Situation der Bank» an. In Bereichen «mit nachweisbarem Wachstumspotenzial» werde gleichzeitig gezielt investiert, etwa in der Mittelstandsbank.