Schleswig (AFP) Im Streit um die Klarnamenpflicht für Nutzer darf das soziale Netzwerk Facebook eine Anordnung der Landesdatenschützer aus Schleswig-Holstein vorerst ignorieren. Das Oberverwaltungsgericht in Schleswig gab am Freitag Einsprüchen der europäischen Facebook-Niederlassung in Irland und der Facebook-Mutter in den USA statt, mit denen diese sich gegen Bescheide der Datenschützer zur Wehr setzten. Diese hatte Facebook aufgefordert, Nutzern wieder die Möglichkeit zur Anmeldung unter einem Pseudonym einzuräumen und bei Verstößen gegen die Klarnamenpflicht gesperrte Konten wieder zu entsperren.