Potsdam/Greifswald (dpa) - Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Ostseeinsel Riems hat am Freitagabend den Vogelgrippe-Befund in Brandenburg bestätigt: Enten eines Geflügelmastbetriebes bei Seelow waren mit dem H5N1-Virus infiziert, teilte das Umweltministerium mit.

«Allerdings wurde nur die niedrig pathogene Variante durch das Institut verifiziert», sagte Ministeriumssprecherin Alrun Kaune-Nüsslein der Nachrichtenagentur dpa.

Damit werde im Radius von einem Kilometer ein Sperrkreis um den Geflügelmastbetrieb gezogen. Die mehr als 10 000 Enten sollen noch am Wochenende gekeult werden. Anschließend müssen die Stallungen ausgiebig desinfiziert werden, hieß es.

Bei Eigenkontrollen des Betriebs wurden Antikörper entdeckt. Das Landeslabor Berlin-Brandenburg wies das Virus H5N1 nach. Proben wurden anschließend zum Gegencheck ins FLI geschickt.