Nairobi (AFP) Zwei wegen Menschenrechtsverletzungen in Den Haag angeklagte Politiker können ihre Kandidatur bei den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in Kenia aufrecht erhalten. Ein von Bürgerrechtsorganisationen angerufenes Gericht in der Hauptstadt Nairobi erklärte sich am Freitag für unzuständig, die Wahlbewerbung von Uhuru Kenyatta - als Staatschef - und von William Ruto - als Stellvertreter - zu annullieren. Dieses Recht stehe nur dem Obersten Gerichtshof des Landes zu, hieß es in der Begründung der fünf Richter, die live im Fernsehen übertragen wurde.