Moskau (dpa) - Bei dem Meteoriten-Einschlag am Uralgebirge in Russland ist die Zahl der Verletzten auf etwa 1000 gestiegen, davon mehr als 200 Kinder.

Die meisten Menschen seien von Scherben zersplitterter Scheiben getroffen worden, teilte am Freitag das Gesundheitsministerium der Stadt Tscheljabinsk der Agentur Interfax zufolge mit. Mehr als 40 Menschen müssten im Krankenhaus behandelt werden, zwei von ihnen seien schwer verletzt.

Der Himmelskörper war am Morgen in der etwa 1500 Kilometer östlich von Moskau gelegenen Region eingeschlagen. Dabei waren durch eine massive Druckwelle auch mehr als 3000 Häuser in mindestens sechs Städten beschädigt worden.

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