Darmstadt (dpa) - Die europäischen Satelliten-Kontrolleure sehen trotz des Absturzes eines Meteoriten in Russland keine Gefahr für Satelliten.

Auch wegen des am Freitagabend in Rekordnähe an der Erde vorbeirasenden Asteroiden «2012 DA14» müsse nichts verändert werden, sagte der für Weltraumschrott zuständige Leiter der europäischen Weltraumorganisation Esa, Heiner Klinkrad, am Freitag in Darmstadt.

Der Asteroid «2012 DA14» sollte sich am Freitagabend bis auf rund 27 500 Kilometer der Erde nähern. Grundsätzlich ist nach Einschätzung von Experten ein solches Ereignis zwar nicht mit bloßem Auge, aber mit einem Fernglas zu beobachten.

Das dürfte aber in Deutschland praktisch nicht möglich sein. «Der Himmel bleibt bedeckt», sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach. «Lediglich in Brandenburg und in Mecklenburg-Vorpommern könnte es sein, dass die Wolkendecke aufreißt.»

Amateurvideo

Esa zu Asteroiden

Esa-Tipps zur Beobachtung von «2012 DA14»

Esa Twitter

Die Esa twitterte den Hinweis auf ein Foto

Nasa-Informationen zum Asteroiden

Nasa-Beobachtungsprogramm für erdnahe Objekte zu «2012 DA14»

Nasa-Livestream vom Vorbeiflug 15. Februar ab 20.00 Uhr