Berlin (AFP) Wegen der Zweckentfremdung von Geld aus dem Bildungspaket für arme Kinder droht Ärger zwischen dem Bund auf der einen und Ländern und Kommunen auf der anderen Seite. Eine Sprecherin von Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) erklärte am Sonntag, bis zum 31. März müssten die Länder die Ausgaben für das Bildungspaket aus dem Jahr 2012 melden. Im Rahmen einer "Spitzabrechnung" würden dann die Vorleistungen des Bundes mit den tatsächlichen Ausgaben verglichen und gegebenenfalls Rückerstattungen gefordert.