Jerusalem (AFP) Im Fall des in israelischer Isolationshaft gestorbenen "Gefangenen X" hat sich erstmals ein Regierungsmitglied öffentlich geäußert. Israel inhaftiere nicht heimlich Verdächtige, sagte Vizeregierungschef Mosche Jaalon am Samstagabend im Fernsehen. "Wir sind kein Land, das im Zwielicht agiert", betonte er. Sollte im "Extremfall" ein Gefangener isoliert oder unter falscher Identität inhaftiert werden, erfolge dies im Rahmen der Gesetze. Dies bedeute, dass Behörden und Angehörige informiert würden und die Inhaftierung unter parlamentarischer Aufsicht erfolge.