Sydney (AFP) Wikileaks-Gründer Julian Assange hofft, nach einem möglichen Erfolg bei der Wahl zum australischen Oberhaus im September die ecuadorianische Botschaft in London verlassen zu können. Wenn er ein Parlamentsmandat habe, werde das US-Justizministerium aus Sorge um diplomatische Verwicklungen von weiterer Strafverfolgung gegen ihn absehen, sagte Assange dem australischen Internetmagazin "The Conversation" vom Montag. Die britische Regierung werde dem folgen. Falls London ihn nicht ausreisen lasse, "wären die politischen Kosten des Status Quo noch höher", sagte er.