Berlin (AFP) Der Ärztemangel im öffentlichen Gesundheitsdienst gefährdet nach Ansicht von Verbänden die Bekämpfung von Krankheitsausbrüchen. In den bundesweit rund 400 Gesundheitsämtern seien mehr als 200 Facharztstellen länger als sechs Monate unbesetzt, wie eine am Montag in Berlin veröffentlichte Umfrage des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) und des Marburger Bundes ergab. Grippewellen oder Infektionsausbrüche in Krankenhäusern oder Kindertageseinrichtungen könnten künftig nicht mehr wirksam bekämpft werden, warnten sie.