Düsseldorf (SID) -

Martin Kind, Präsident von Fußball-Bundesligist Hannover 96, würde derzeit keinem homosexuellen Bundesligaspieler empfehlen, sich zu outen. "Es ist noch eine deutliche Aufklärung zu leisten. Erst dann würde ich einem Spieler empfehlen, sich zu outen", sagte Kind am Rande des Sportwirtschafts-Kongresses SpoBIS in Düsseldorf.

US-Nationalspieler Robbie Rogers hatte mit seinem Outing für Aufsehen gesorgt. Neben seinem Outing hatte Rogers seinen Rücktritt als Profi-Fußballer erklärt. "Der Fußball an sich hat überhaupt kein Problem damit. Möglicherweise hat das Umfeld ein Problem", sagte Wolfgang Holzhäuser, Geschäftsführer von Bundesligist Bayer Leverkusen.