Düsseldorf (dpa) - Das Untreue-Verfahren gegen den ehemaligen Chef der WestLB, Jürgen Sengera, ist eingestellt. Sengera (70) muss als Auflage bis Ende April 100 000 Euro für soziale Zwecke zahlen.

Das hat das Düsseldorfer Landgericht am Montag mitgeteilt. Sengera war Untreue im Zusammenhang mit dem desaströsen Boxclever-Geschäft der WestLB vorgeworfen worden.

Die Bank hatte dabei einen Schaden von 400 Millionen Euro erlitten. In erster Instanz war der Bank-Manager vom Düsseldorfer Landgericht freigesprochen worden, der Bundesgerichtshof hatte das Urteil aber aufgehoben und den Fall dem Gericht erneut vorgelegt.