Basel (dpa) - Nach scharfer Kritik von Politikern und Aktionären verzichtet der scheidende Präsident des Schweizer Pharmakonzerns Novartis auf eine Millionenabfindung.

Daniel Vasella und der Novartis-Vorstand hätten sich darauf verständigt, die Vereinbarung über die Zahlung von 72 Millionen Franken (58,5 Millionen Euro) zu annullieren, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Diese Entscheidung sei mit Rücksicht auf die Anteilseigner des Konzerns gefallen. Der Novartis-Präsident, der auf eine Kandidatur zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat verzichtet hatte, sollte das Geld dafür bekommen, dass er sechs Jahre lang nicht für die Konkurrenz tätig wird, sondern Novartis berät.

Mitteilung von Novartis

Bericht bei Blick.ch